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Das 15. Türchen

Wer mich kennt, weiß, dass Essen für mich eine wichtige Bedeutung hat. Und Essen und Weihnachten gehört ja fest zusammen. Deshalb darf ich das Thema hier noch mal aufwerfen.

Die Weihnachtstage sind ja auch im Essen mit Traditionen verbunden. Unsere Tradition an den Weihnachtstagen heißt Wildgulasch. Dazu gibt es Klöße und Spätzle, Sprütchen(Rosenkohl) , mit Rotkohl gefüllte Äpfel und eingelegte Birnen mit Preiselbeeren.

Mit freundlicher Erlaubnis von Pixabay.com

In den guten alten Zeiten, als Fleisch noch teuer war, wurde Fleisch noch in Maßen gegessen. Entsprechend war auch das Wild limitiert. Und so gab es Mittags die Angabe, wie viele Stückchen Gulasch für jeden im Topf war. Und so kommt auch heute noch Weihnachten zu Beginn des Hauptgangs die Frage: "Wie viele Stücke darf ich nehmen?"

Und eine weitere Tradition ist bis heute geblieben. Die gewärmten Birnen stehen im Backofen. Und irgendwann fragt einer nach den Preiselbeeren, weil die Birnen mit den Beeren vergessen wurden. Wenn die Birnen mal nicht vergessen werden, fehlt einfach was.

Heute gibt es eine neue Essens-Tradition. Am ersten Weihnachtstag gibt es bei uns keinen Weihnachtsbraten oder ähnlich luxuriöses. Es gibt Grünkohl mit Mettwurst, Das mögen wir alle drei sehr gerne und keiner muss lange in der Küche stehen.

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff

Was sind eure Festtagsessen? Unter den Kommentatoren verlose ich einen ShakeIt.


Eure Tuppertante aus Aachen

3 Gedanken zu „Das 15. Türchen

  1. Ingrid

    Hallo Wolfgang,

    früher gab es bei uns am 1. Weihnachtstag meistens Gans mit Knödeln und Rotkohl und für mich das Wichtigste Bratäpfel. ;) Da davon meistens noch soviel übrig war, gab es am 2. Weihnachtstag Resteessen.
    Im Laufe der Jahre haben sich die Gewohnheiten geändert und wir wurden "experimentierfreudiger" so dass es jedes Jahr an Weihnachten ein anderes Essen gab.
    Inzwischen ist es so, dass wir es uns ganz bequem machen und am 1. und 2. Weihnachtstag auswärts essen oder essen bestellen. Wenn wir selbst kochen, gibt es inzwischen "einfache" Speisen die leicht vorzubereiten sind und ohne grossen Aufwand zu machen sind so dass niemand Weihnachten überwiegend in der Küche verbringen muss. Euer Grünkohl ist da definitiv eine gute Idee für nächstes Jahr http://www.frischhalten-in-aachen.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    LG
    Ingrid

    LG
    Ingrid
    So hat auch keiner

    Antworten
  2. Rabea Budig

    Am 24. sind wir bei der Familie meines Mannes. Dort gibt es Rinderbraten mit Serviettenknödel. Vorher die Suppe mit den Markklösschen dazu. Für das Dessert bin immer ich zuständig (das mache ich auch sehr gern).

    Am 1. Feiertag geht es zu meiner Mama und dort gibt es meist Kalbsnierenrollbraten und der traditionelle Kampf, wer die herausgefallenen Nierchen bekommt *ggg. Dazu selbstgemachte Spätzelchen und Salat.

    Du hast übrigens eines meiner allerliebsten Weihnachtsgedichte heute aufgeführt. Und das Empfinden "alles sieht so festlich aus", habe ich immer, wenn wir Heilig Abend nach Hause laufen und meine Mann und ich dann unsere eigene Bescherung zu Hause haben. Dazu gibt's immer noch einen Rotwein für mich und ein Glas Bier für Martin!

    Ich wünsche dir schon mal ein wunderschönes Adventswochenende
    Liebe Grüße
    Rabea

    Antworten
  3. Uli

    Da wir nachmittags im Gottesdienst sind und keiner viel Arbeit in der Küche haben soll, bereiten wir in der Regel nur ein einfaches Essen am Heiligen Abend vor. Diesmal backen wir verschiedene Quiches vor, die dann nach dem Gottesdienst in den Backofen kommen. Am 1. Feiertag helfen auch alle zusammen und es gibt Raclette oder auch mal nur Fleischkäse mit verschiedenen Kartoffelsalaten.
    Früher gab es bei uns oft Braten, aber Fleischfondue oder verschiedene Lasagnevarianten (dank dem Tupperultra kein Problem) schmecken allen besser.

    Antworten

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