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Rosenmontag – Eine Homestory

Karneval geht es auch mal ohne Tupper. Da habe ich anders Spaß. Rosenmontag ist da ein Tag voller Traditionen. Den Rosenmontagszug sehen wir uns immer in Oberaußem an. Früher sind wir ja mitgegangen, aber jetzt leider nicht mehr. Diesmal gab es noch einen weiteren Wermutstropfen. Sabine war nicht dabei, weil sie so stark erkältet ist. Aber immerhin hat sie mir Lotta noch vorbei gebracht.

Die hat natürlich auch ihr Recht auf Bespaßung. Deshalb bin ich morgens mit ihr auf die Rekultivierung gegangen. Und weil es sich so schön anbot, sind meine Schwester und Lottas Cousine Greta mitgegangen. Die zwei hatten richtig Spaß und waren auch richtig schön ausgepowert. Das kann man auch daran erkennen, wie friedlich die zwei zum Schluss nebeneinander her gegangen sind.

Nachmittags geht es dann zur ersten Zugstelle. Hierzu muss man wissen, dass die Zugrichtung in Oberaußem jedes Jahr wechselt. Das führt dazu, dass traditionell überlegt wird, wie rum der Zug geht. Diesmal hatten wir es gut. Der Zug ging zuerst oberhalb unseres Hauses vorbei. Darum mussten wir dorthin keine 20 Meter gehen. Lotta ist natürlich mit am Zugweg. Und dieses Jahr war auch das erste Mal Greta dabei. Natürlich war auch Lotta kostümiert.

Greta zu liebe habe ich mich mit den Hunden etwas abseits des Zugweges positioniert. Irgendwann wurde es Greta aber mit Kälte und Stress zu viel, so dass meine Schwester sie nach Hause gebracht hat. Damit konnte Lotta dann dahin, wo wir uns alle am wohlsten fühlen – in die erste Reihe.

Da hat sie dann auch einen Ball gefangen, der für sie bestimmt war. Der Ball war so toll, dass sie ihn gar nicht wieder hergeben wollte. Ein Verhalten dass ich so von Lotta gar nicht kenne. Und so hat Sie dann auch immer wieder daran rumgeknabbert.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn der Zug an Stelle 1 vorbei ist, gehen wir zur Stelle 2. Diese befindet sich vor der Wohnung meines Onkels direkt gegenüber unserer Feuerwehr. Auf dem Weg dahin bringen wir unsere Ausbeute immer noch schnell nach Hause. Das lohnt sich auch, denn dank der Kleinen meiner Nichte ist der Bollerwagen dann randvoll.

Das war dieses Jahr das erste Mal, dass Lotta auch hier mit war. Sabine möchte eigentlich nicht, dass sie da mitgeht, weil sie Angst vor Scherben auf dem Weg hat. Aber sie war nicht dabei und wir zwei haben natürlich aufgepasst. Und so durfte Lotta sich den Zug direkt vom Straßenrand von Anfang an ansehen.

Im Hintergrund könnt ihr übrigens den Rest der Familie sehen. Auch hier hat Lotta sich das ganze sehr interessiert und entspannt angesehen. Auch die vorbeimarschierende Musikkapelle wurde ohne Zucken angesehen. Manchmal denke ich, auch Lotta würde am liebsten im Zug mitgehen.

Zum Schluss wurde es noch einmal spannend. Denn traditionell rollt die Feuerwehr ihre Wagen raus, um das Dreigestirn zu begrüßen. Dazu geht dann die Sirene und die Martinshörner werden eingeschaltet. Das ganze macht einen Höllenlärm.

Zur Sicherheit bin ich mit Lotta in eine Einfahrt gegangen und habe mich neben sie gehockt, bevor das ganze losging. Auch wenn Lotta in das Lied der Sirenen mit Wolfsgeheul eingestimmt hat, blieb sie recht entspannt sitzen und hat auch nicht gezittert. Nach den Sirenen war dann auch bei Lotta wieder Stille.

Wir sind dann wieder nach Hause gegangen. Da werden dann direkt die zwei Wagenladungen sortiert und das ganze gerecht aufgeteilt. Dass dabei alles mit rechten Dingen zugeht, hat Lotta dann natürlich überwacht. Aber auch Greta konnte jetzt nicht mehr ohne Frauchen sein.

Abends sind wir dann noch zu Sabine gefahren. Schließlich hatten wir alle beide Sehnsucht nach ihr. Heute werde ich mir dann man Mühe geben, sie ein wenig zu pflegen.


Eure Tuppertante aus Aachen

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