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Heute waren wir drei in der Breitachklamm. Leider kann ich Euch diesmal nicht mit Fotos oder Videos dienen. Als besorgtes Überherrchen war ich viel zu sehr mit Aufpassen auf Lotta beschäftigt, als das ich fotografieren konnte. Dabei weiß ich ganz genau, dass Lotta nicht so blöd ist, in die Schlucht zu springen und auf dem Steg auf dem Hundeplatz läuft sie auch sicher, obwohl der noch schmaler ist. Aber manchmal ist eben Emotion stärker als Vernunft. Ich kann mich noch erinnern, dass meine Mutter mich früher auch auf dem ganzen Weg durch die Klamm nicht von der Hand gelassen war und diese nachher ziemlich gequetscht war.

Wer also mehr Fotos oder Videos von dieser beeindruckenden Schlucht sehen möchte, kann den Links hier zu Google folgen.

Übrigens hat sich Lotta wieder toll geschlagen. Das letzte Stück der Klamm führt über Stege und Treppen aus Gitterrosten. Der Hund hat nicht einen Moment gezögert, diese zu betreten. Natürlich war sie dennoch froh, als wir die letzte Brücke überschritten hatten und sie endlich wieder ohne Leine laufen durfte.

Aber auch Sabine und ich waren froh, als wir endlich die Endhöhe erreicht hatten. Das letzte Stück schlaucht ganz gewaltig und jede der Stufen tut weh.

Der Rückweg über die Alpe Dornach war dann sehr erholsam und belohnte uns mit tollen Herbstfarben. Und Lotta genoß es, sich auf den Wiesen im Herbstlaub zu wälzen.

Nach dem recht steilen Weg nach unten konnte Lotta kurz vor Schluss auch endlich noch mal richtig ins Wasser und in der Starzlach baden.

Abends waren wir dann noch im Poststüble, und durften feststellen, dass es in Fischen anscheinen keine schlechten Lokale gibt. Und in diesem Zusammenhang auch noch ein Lob an den Service, der hier durch die Bank freundlich, aufmerksam und tierlieb ist.

Heute geht es dann in die Höhe. Wer weiß, wie lange das Wetter noch so toll mitspielt und ich muss Sabine den Allgäu ja doch mal von oben zeigen.


Eure Tuppertante aus Aachen

Am 5. Tag des Urlaubs wurde es jetzt aber auch Zeit für den ersten Wandertag zu dritt. Wie vom Vater gelernt, geht es erst mal langsam los. Also gemäßigte Entfernung und wenig Steigung. Als Ziel hatte ich mir den Iller-Ursprung ausgesucht - den Zusammenfluss von Breitach, Stillach und Trettach.

Wir gingen zuerst ein kurzes Stück durch den Eichhörnchenwald, in dem es dank fütterwütiger Touristen von Eichhörnchen geradezu wimmelt. Für Lotta eine Bewährungsprobe, die sie mit Tadellos bestand. 

Anschließend ging es dann über den Wanderweg an der Iller vorbei. Lotta fand es hier toll, konnte man doch an zahlreichen Stellen in der eiskalten Iller baden gehen. Für uns war es etwas warm, die Sonne heizte auch heute wieder ganz kräfig.

Zurück ging es dann größtenteils durch Wald vorbei an Langenwang. Dank kleiner Bachläufe war auch der Rückweg für Lotta nicht langweilig.

Nach rund 10 Kilometern waren wir dann wieder im Ziel und konnten uns erst mal mit Resten vom Vortag stärken. Den Rest des Nachmittags war dann faulenzen angesagt. Schließlich ist ja Urlaub. Abends ging es dann noch mal in den Kreuzwirt.

Heute steht die erste Steigung auf dem Programm, und ich bin gespannt, wie wir Drei das wegstecken.


Eure Tuppertante aus Aachen

Gestern war Umzugtag. Vom Bodensee ging es ins Allgäu - Und das war auch gut so. Bis in die Höhen war Nebel. Dieser lichtete sich erst als wir kurz vor der Grenze zu Bayern waren. Wobei lichten das falsche Wort ist. Es war, als ob wir durch einen Schleier fuhren. Plötzlich war der Himmel blau. 

Die Fahrt über sieben Spitzkehren war abenteuerlich. Aber als wir dann oben waren, konnten wir mit einer sagenhaften Sicht ins Allgäu blicken. Im Hintergrund bauten sich die schweizer Berge in voller Pracht auf. Herrlich.

Und dann der Moment, wenn Du das erste Mal deine altvertraten Berge wieder siehst. Glücklich sein kann so einfach sein.

Wir haben Glück mit dem Quartier, auch wenn es sehr nah an der B19 ist. Ich habe euch ein Video vom Balkon aus gedreht, das ich euch nachreichen werde. Leider gibt es ein Problem mit dem WLAN hier. Aber ich gehe davon aus, dass das bald behoben ist.

Der Spaziergang durch Fischen brachte es an den Tag. Hier hat sich nicht viel verändert. Alles ist noch fast so wie früher. Das Essen beim Kreuzwirt war ausgezeichnet. Da haben wir schon mal ein Stammlokal. 

Anschließend sind wir am Grundbach vorbei und Lotta durfte das erste mal Allgäuer Wasser testen. Was soll ich sagen, es gefällt ihr. 

Auf dem Rückweg nach Berg, wo wir wohnen, habe ich dann den falschen Straßenübergang genommen. Dadurch wurde der Spaziergang weiter als geplant und ich hatte meinen ersten Rüffel von Sabine 😊.  Aber sonst scheint es ihr auch zu gefallen.

Abengs ging es dann auf Empfehlung meiner Eltern noch zum Italiener. Irgend etwas ist hier mit dem Wasser. So eine geniale Pizza wie im Leonardo da Vinci gibt es zu Hause nirgends. Und auch Antipasti und Pasta waren großartig. So haben wir jetzt schon zwei Stammlokale.

Wenn ich heute vom Bett aus aus dem Fenster sehe, grüßt mich schon das Rubihorn und lädt zum wandern ein. Aber heute wird erst mal klein begonnen. Wir müssen uns ja noch einlaufen.


Eure Tuppertante aus Aachen

Gestern bin ich mit Lotta etwas früher raus, um Nebelfotos zu machen. Das ist auch gelungen. Die Ergebnisse liefere ich nach.

Der Tag war dann hier recht malerisch und Lotta und ich sind dann erst mal zur Ruine Homburg gefahren, um dort ein wenig über die Höhen zu wandern. Nebelverhangene Täler, herbstlicher Wald und feuchte Wiesen, auf denen mein Tupperhund herrlich toben konnte - Herz, was willst Du mehr?

Nach der Wanderung ging es dann einkaufen. Ich brauchte noch eine Zwiebel, um den TurboChef live zu zeigen. Dann ging es wieder nach Radolfzell,  wo uns bei 11º C dichter Nebel erwartete. Gut, Lotta hätte es nicht gestört, aber mich. Also sind wir direkt weiter gefahren. Zuerst westlich am Bodensee vorbei und dann Richtung Singen, wo mir mein Navi einen großen Tannenwald versprach. Der war auch da, aber leider sind Wanderparkplätze hier noch nicht in Mode.

Also sind wir weiter nach Aach, wo mit dem Aachtopf die größte Quelle Deutschlands auf uns wartete. Sehr faszinierend, aber weder wander- noch schwimmtechnisch sehr ergiebig.

Da das Wetter immer mehr aufklarte sind wir dann doch wieder nach Radolfzell gefahren. Bei lichterem Nebel konnte Lotta jetzt endlich schwimmen gehen. Nach einiger Zeit trafen wir einen Retriever-Rüden, der das Wasser auch liebte. Da er ohne Leine schwamm, habe ich trotz der anwesenden Wasservögel Lotta auch losgemacht. Dank des interessanten Kumpels war Lotta jetzt ohne Probleme bei den Enten abrufbar. 

An Schwäne hatte Lotta schon vorher einen Haken gemacht, nachdem ein Exemplar Lotta bei Annäherung gemein angefaucht hatte.

Anschließend sind wir  bei strahlendem Sonnenschein bei Oma Liesele Käsespätzle essen gegangen. Das war wirklich großartig und man merkte, mit wie viel Liebe hier gekocht wurde.

Nach dem Essen sind wir wieder nach Orsingen gefahren. Für den Rest des Tages hat Lotta dann geschlafen und war nur noch zu einer kleinen Gassirunde zu bewegen. Schwimmen ist schon sehr anstrengend.

Heute geht es dann endlich nach Fischen. Das Quartier ist gebucht und wartet auf uns. Morgen erfahrt ihr dann, wie die Fahrt war.


Eure Tuppertante aus Aachen

Gestern war ein traumhafter Urlaubstag. Schon der Morgenspaziergang ging durch neblige Wiesen und wirde durch 2 Störche in vielleicht 50 m Entfernung gekrönt. Blöd nur, dass ich keinen Fotoapparat mit hatte. Nach dem Frühstück bin ich dann mit Lotta nach Radolfzell an den Bodensee gegangen.

Unser sonst so feiger Hund, furde hier zum Freibeuter, der sich todesmutig auf jede Ente und jeden Schwan stürzen wollte. Also war nur schwimmen an der langen Leine möglich.

Mittags bin ich dann raus nach Mettnau, weil es dort die besten Bodenseefelchen gibt.

Bei unserem nachmittagsspaziergang trafen wir auch die Störche wieder. Die Fotos reiche ich euch also nach.

Abends wurde ich dann noch um eine Tupperparty gebeten. Wie der Zufall es wollte, hatte ich das eine oder andere Angebot dabei😉.

Was soll ich sagen. Der ganze Tag hat sich gelohnt.


Eure Tuppertante aus Aachen