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Eure Tuppertante in Alaska – Tag 9 und Rückkehr

Nachdem die letzten beiden Tage doch etwas anstrengend waren, möchte ich euch doch noch die letzten beiden Tage wie versprochen nachliefern.

Vorgestern hieß es also, das Schiff verlassen. Beim morgendlichen Blick aus dem Schiffsbalkon gab es noch ein letztes Stückchen Tierwelt zu beobachten. Möwen hatten auf einem Kran Nester gebaut.

Da wir um acht das Schiff verlassen mussten, unser Flieger aber erst um 15 Uhr flog, haben wir noch eine Bustour durch Seattle gebucht. Hier gab es auch auf den Straßen viel zu sehen. Neben Hasch rauchenden Straßenkehrern, Obdachlosen, Menschen, die einfach die Sonne genossen, konnte ich auch einen Graffiti-Künstler bei der Arbeit fotografieren.

Unser erster Halt war die Starbucks-Zentrale, die dort auch ein "kleines" Kaffee unterhielt. Leider konnten wir dort nichts kaufen, da Starbucks ja mittlerweile auch zum Nestlé-Imperium gehört. Aber zum Ansehen war es schon sehr beeindruckend.

Weiter ging es durch Downtown zum Observatorium, dem höchsten Wolkenkratzer Seattles. Dabei konnten wir noch einen Blick auf das Football- und Baseball-Stadion werfen.

Auch wenn ich nicht schwindelfrei bin und Höhenangst habe, muss ich gestehen, dass das Observatorium höchst beeindruckend war. Die Fahr mit dem Aufzug war so lang, dass uns ein Video vorgespielt wurde, um die Wartezeit zu überbrücken. Dafür war der Ausblick auf den Stadtverkehr, die Spaceneedle, den Hafen und vieles mehr höchst beeindruckend.

Von hier oben konnte ich dann auch endlich ein störungsfreies Foto unserer Explorer of the Seas machen.

Auch Flugzeuge konnte man von dort auf Augenhöhe fotografieren.

Übrigens haben die Amerikaner uns in einem etwas voraus. In allen Städten, die ich dort besucht habe, gab es auf öffentlichen Toiletten auch im Männerbereich einen Wickeltisch. Etwas, das man in Deutschland nur selten antrifft. Und so habe ich auch mal ein Toilettenbild für euch.

Im Anschluss an das Observatorium ging es zum Pike Place market. Da wir diesen schon besucht hatten und dieser auch sehr voll war, haben wir uns diesen ausgespart und sind noch eine kleine lokale Spezialität essen gegangen: den Wildlachs-Burger.

Dann ging es zum Flughafen. Der Sicherheitscheck war diesmal nicht so entspannend wie auf der Einreise. Die Beamten waren so, wie man sich Cops in Amerika vorstellt. Beim Scan wurden dann auch zwei Stellen an meinen Fussfesseln markiert, die sich die Beamten genauer ansehen wollten. Interessant, wie sich zwei Beamte unauffällig so positionierten, dass ich nicht abhauen konnte. Aber da ich ja ein anständiger Kerl bin, gab es auch beim Abtasten nichts zu bemängeln.

Der Flug mit Condor gestaltete sich ähnlich, wie der Hinflug. Wieder wurden uns die gewünschten plätze nicht zur Verfügung gestellt. Ich bin mal gespannt, ob wenigstens die Rückerstattung der Reservierungskosten problemlos ablaufen wird.

Der Flug verlief ereignislos, wenn auch turbulenter wie der Hinflug. Ein Foto habe ich auch machen können.

Obwohl mit Verspätung gestartet, landeten wir fast pünktlich. Dann aber fanden wir keinen Parkplatz – kein Witz. Nach 35 Minuten Parkplatzsuche konnten wir dann endlich aussteigen. Auch wenn die Gepäckabwicklung und der Grenzübergang problemlos lief, verpassten wir dadurch um 3 Minuten unseren Anschlusszug, der uns direkt nach Aachen gebracht hätte. So mussten wir also in Köln auf den Regionalexpress umsteigen. Bei dem Wetter war das nicht wirklich schön, aber auszuhalten.

Am Bahnhof Rothe Erde wartete dann unsere Freundin Anja mit Lotta auf uns. Abgesehen davon, dass unser toller Wachhund so aufgeregt war, dass er an uns vorbei kuckte, als wir keine 3 Meter von ihm entfernt ausstiegen, war die Wiedersehensfreude riesig – hat uns doch vermisst, unser Schmusehund. Hier habe ich noch ein letztes von Anja fotografiertes Bild, auf dem Lotta auf uns wartet.

Auf der Heimfahrt durfte ich dann den Platz hinten bei Lotta einnehmen und so konnte ich endlich noch mal selbst mein Lieblings-Fotomodell fotografieren.

Die Nacht im eigenen Bett tat dann richtig gut, zumal es ja Gott sei Dank doch abkühlte. Heute Morgen haben wir dann der Sonne erst gar keine Chance gegeben und sind schon um sechs Gassi gegangen.

Damit schließe ich mein Reisetagebuch. In den nächsten Tagen werde ich meine 1.200 Bilder sichten und euch in lockerer Folge noch ein paar Infos und Bilder zur Reise geben. Daneben wird es aber wieder deutlich mehr um Tupperware gehen. Vor allem werde ich euch kurzfristig den Termin und das Thema der August-Heimparty bekannt geben und das tolle Programm für den August ausführlich vorstellen. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin so fleißig mitlest, wie in den letzten Tagen.

Wenn euch mein Reisetagebuch gefallen hat, dürft ihr das gerne kommentieren. Und vergesst dann nicht, kräftig bei Sabine zu kaufen, damit ich euch in zwei Jahren mit Bildern und Fotos von Hawaii erfreuen kann.

An dieser Stelle dann auch noch mal einen Riesendank an Stampin'Up und besonders an Sabine, ohne die ich diese tolle Reise nie gemacht hätte.


Eure Tuppertante aus Aachen

2 Gedanken zu „Eure Tuppertante in Alaska – Tag 9 und Rückkehr

  1. Helke

    Lieber Wolfgang, schade, dass die Reise vorbei ist, ich hab mich immer auf deine täglichen Berichte gefreut.
    Viel Spaß bei der Nachbereitung und Sichtung deiner Fotos?
    Eins irritierte mich aber doch - warum musst du mit Fussfesseln reisen?
    LG Helke

    Antworten

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