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Das fünfte Türchen

Es ist schon merkwürdig. Richtigen Schnee gibt es hierzulande in der Adventzeit und zu Weihnachten recht selten. Trotzdem verbinden wir Schnee ganz fest mit dieser Zeit und hoffen auf weiße Weihnachen. Erinnert Ihr Euch auch noch an das Weihnachten vor 11 Jahren. Als es Heilig Abend anfing zu schneien und nicht mehr aufhörte. Ich erinnere mich noch gut, dass wir abends im Schnee zur Christmette stapften, weil an Autofahren gar nicht zu denken war. Selten war der Heilige Abend so still. Ich habe den Rückweg richtig genossen.

In diesem Jahr sind wir nicht mal am zweiten Weihnachtstag zu meinen Eltern gefahren, weil wir das Auto gar nicht aus dem Schnee zu kriegen war. Auch wenn wir auf einige Rituale an diesem Weihnachten verzichtet haben, war es eins der schönsten Weihnachtsfeste, weil es so still war, wie selten ein Weihnachten zuvor.

Das Bild hier zeigt unsere Nachbarn beim Schneemann bauen. Es stammt nicht aus diesem Jahr. Aber ich fand es sehr schön. Danke an meine Nachbarn, die mir die Veröffentlichung erlaubt haben.

Habt Ihr auch schöne Winterbilder? Oder eine schöne Geschichte aus der letzten weißen Weihnacht. Erzählt die Geschichte hier postet Eure Geschichten oder Fotos bzw. schickt mir diese zur Veröffentlichung zu.

Unter allen Einsendern gibt es ein 2er-Set Gewürzriesen mit grünem Deckel.


Eure Tuppertante aus Aachen

2 Gedanken zu „Das fünfte Türchen

  1. Rabea

    Ich grübel die ganze Zeit schon nach, wann bei uns dieses eine Jahr die weiße Weihnacht war. Ich musste meine Mutter anrufen - und tata: 11 Jahre ist es her. Das war wirklich einmalig!

    Antworten
  2. Claudia Herrmann

    Das fünfte Türchen finde ich sehr schön als Anregung, die Traditionen zu Weihnachten Revue passieren zu lassen und reichlich Schnee hat bei uns dazu geführt, auf einen Baum zu verzichten. Es war der Winter 2009/2010. Bereits Anfang Dezember hatte es geschneit und wegen sehr frostigen Temperaturen blieb der Schnee auch liegen. Der 24.12.verlief Bus zu dem Winter so, morgens lange frühstücken, gemeinsam den Baum aufstellen und schmücken. Danach hing die Bescherung von der Uhrzeit der Kindermesse ab, war sie früh, erst Messe, dann Bescherung. War sie später erst Bescherung und dann Messe. Den Weihnachtsbaum hatten wir in dem Jahr mit dem Schlitten geholt, weil mit dem Auto kein Durchkommen war, da in unseren Nebenstraßen weder der Raeumdienst durch kam, noch wegen der Menge an Schnee selber geräumt werden konnte. Bis zum 24.12 stand er in einem Wassereimer und in eine Plane gehüllt aus der Terrasse. Als wir ihn denn am 24. rein holen wollten, mussten wir erst mal suchen. Auch abgedeckt Geräte standen auf der Terrasse, nur unter dem Schnee, der sich mittlerweile tuemte, war er g a nicht so leicht zu finden. Endlich gefunden stellten wir fest, dass die Plane an ihm festgefroren war, der Wassereimer war ein Eiseimer und ebenfalls am Boden fest gefroren. So sehr wir auch ruckelten, zogen und zerrten, der Baum war nicht zu befreien. Also enttäuscht und durchgefroren wieder ins Haus. Dort haben wir dann überlegt und auf die Baumdecke statt Baum die Krippe gestellt. Drum herum grosse Kerzenstaender und einen Weihnachtsbaum aus Metall, der eigentlich nur als Aufsteller zb in einem Fenster gedacht war. Jeder suchte dann aus Kisten und Schränken etwas heraus, was als Dekoration dienen konnte. Zum Schluss stand dann eine riesige Landschaft mit Schafen in strickpullies, Ernie und Bertfiguren aus der Sesamstraße mit Pudelmuetze, ein Erdmaennchen aus Ton, das aus einer Schneewehe schaut, ein Schlitten mit Nikolaus drauf um die Krippe herum und war viel schöner als der Weihnachtsbaum haette sein koennen. Für Zeit für die Kindermesse war schon längst vorbei, so dass wir dann Bescherung hielten und danach das Weinachtsessen einnahmen. Wir hatten den Tag mehr oder minder mit bauen der Landschafts verbracht und viel Spaß gehabt. Es war nach dem Essen so spät, dass wir dann noch in die Mitternachtsmesse gingen, auch wenn da unser jüngster eingeschlafen ist. Es hat soviel Spaß gemacht, dass wir seitdem keinen Baum mehr haben, sondern alternativ Weihnachtslandschaften bauen.

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