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Das 20. Türchen

Mit dem letzten Monat des Jahres sind auch immer Jahresrückblicke verbunden. Auch wenn das Jahr im Bereich Politik und Weltgeschehen viel zu bieten hat, wozu ich meine klare Meinung habe, möchte ich bei meinem persönlichen Jahresrückblick nur in mein engstes Umfeld schauen.

Beginnen möchte ich meinen Rückblick mit einem Zitat:

Es ist der Mittelmäßigkeit nicht gegeben, höchstes Glück und tiefstes Unglück zu empfinden.

Luc de Clapiers Vauvenargues

Nein, ein mittelmäßiges Jahr kann man 2017 nach dieser Definition sicher nicht nenen. Von O(stern) bis O(ktober) wurden wir ganz schön durchgeschüttelt. Aber zunächst die kleinen Dinge des Jahres.

Beruflich  war das 2. Jahr meiner neuen Tupperkariere wirklich zufriedenstellen. So konnte ich mich direkt am Anfang des Jahres über zwei Dinge freuen, die mir in meiner ersten Tupperkariere auf Grund meines Geschlechts verwehrt worden waren.

  1. Ich konnte mir endlich eine Reise erarbeiten. Und das war nicht irgendeine Reise, sondern einer der Meilensteine im Tupperjahr - das Frühlingstreffen in Bonn. Auch wenn mir private Ereignisse etwas vom Genuss der Veranstaltung nahmen, war es doch toll. So toll, dass ich mit eurer Unterstützung auch in dieses Jahr wieder darauf hin arbeiten werde.
  2. Mit der Ernennung durfte ich nun mein eigenes Team von Partymanagern leiten. Dass dabei mit meinen Mitarbeitern leider viel schief lief, so dass ich den Status erst einmal wieder abgegeben habe, ist zwar schade. Es bedeutet aber nur, dass ich mich auf das nächste Mal besser vorbereiten werde. Ich plane dann fest, im Januar 2019 wieder einzusteigen.

Aber auch privat hat 2017 es gut mit uns gemeint. So konnte ich mich mit Sabine über das Erreichen der Alaska-Reise im kommenden Jahr freuen. Ich freue mich schon sehr auf das Naturschauspiel, dass sich uns dort bieten wird.

Und auch in 2017 hatten wir eine tolle Reise. Auch wenn das Allgäu deutlich näher als Alaska ist, habe ich mich doch über unseren Urlaub dort gefreut. Nach so vielen Jahren noch mal in mein zweites zu Hause zu fahren, war einfach toll. Die nächste Fahrt dort hin wird hoffentlich nicht ganz so lange dauern.

Damit wären wir zum Schluss des Rückblicks auch beim tiefsten Unglück und höchstem Glück. Das tiefste Unglück traf uns dieses Jahr an Ostern. Als meine Mutter wegen einer schweren Lungenentzündung ins künstliche Koma gelegt werden musste und künstlich beatmet wurde.

Über Wochen haben wir um ihr Leben gebangt. Seine Mutter so da liegen zu sehen ist schrecklich. Noch schlimmer war aber zu erleben, wie mein Vater litt. Mit einer solchen Situation umgehen zu müssen, war für mich die wohl größte Herausforderung meines bisherigen Lebens.

Das beste an solchen Schicksalsschlägen ist dann das Glücksgefühl, wenn am Ende alles gut wird. Nach Wochen erwachte meine Mutter aus dem Koma und war geistig klar. Damit hatten wir nach den Koma nicht wirklich gerechnet. Körperlich war es nicht ganz so toll, da sich die Entzündung des Körpers in ihrem künstlichen Kniegelenk festgesetzt hatte.

So stand dann im September der nächste Krankenhausaufenthalt an. Aber der Austausch des Gelenks verlief gut. Heute läuft meine Mutter im Haus ohne Krücken und man merkt ihr die Operation gar nicht mehr. Außer Haus traut sie sich das noch nicht, aber das wird schon. Sie ist eine Kämpferin und springt über ihren Schatten, wenn es darum geht, wieder gesund zu werden.

Trotz des Schicksalsschlags ist im Resümee das Jahr also ein sehr gutes Jahr gewesen. Und das Beste daran ist, dass mir das Schicksal den Wert meiner Eltern noch mal richtig bewusst gemacht hat.

Wie war denn Euer Jahr? Erzählt hier und gewinnt einen "kleinen Kürbis".


Eure Tuppertante aus Aachen

Ein Gedanke zu „Das 20. Türchen

  1. Rabea Budig

    Mein Jahr verlief ruhig - und das war nötig.

    Nachdem letztes Jahr im November mein Papa verstorben war - nach langer Krankheit und geschenkten 2 Jahren -, habe ich dieses Jahr gelernt, dass nicht jedes Mal, wenn meine Mama zu ungewöhnlichen Zeiten anruft, etwas passiert sein muss.

    Auch beruflich gab es keine Veränderung und keine Hiobsbotschaft. Auch diese Beständigkeit tat mir gut.

    Mal schauen, was 2018 so bringen wird.
    Ich lasse mich überraschen!

    Antworten

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