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Selbst nach der Großstadt Juneau mit ihren 32.000 Einwohnern ist unser nächstes Ziel – die Goldgräberstadt Skagway – winzig. 920 Einwohner sind wirklich nicht viel. Wenn man dann noch bedenkt, dass bei unserer Ankunft bereits ein zweites Kreuzfahrtschiff im Hafen lag, kann man sich ausrechnen, wie hoch die Chance war auf einen Einheimischen außerhalb der Geschäfte zu treffen.

Aber der Reihe nach. Auch hier war die Einfahrt in den Hafen beeindruckend. Die Bilder will ich euch nicht vorenthalten.

Wir hatten uns für Skagway einen gemütlichen Tag eingeplant. Einfach ein wenig SightSeeing und gut. Okay, wir wussten nicht, wie gemütlich SightSeeing in Skagway ist. Die Stadt besteht aus zwei Hauptstraßen von denen nur ein paar Gässchen in die Wohnbaracken der im Sommer dort lebenden Einwohner abhgehen, dem Hafen, einem Park und der Historischen Bahnanlage.

Der Hafen von Skagway liegt in einem Fjord und man ist von Bergen umgeben. Das macht die Landschaft schon eindrucksvoll. Direkt am Hafenbecken ist eine riesige Felswand, auf der sich alle Schiffe, die dort angelegt haben, mit einem Gemälde verewigt haben. Ich hatte die Hoffnung, hiervon Fotos bei Pixabay zu finden, das ist aber leider nicht der Fall. Aber wenn man bei Google sucht, wird man schon fündig. So habe ich nur ein Foto mit einem solchen Gemälde, dass aber alle anderen überragt.

Ansonsten müsst ihr Euch hier leider mit der Empfangstafel begnügen.

Auf den Hauptstraßen gibt es wieder das, was es auch in Juneau schon gab, Schmuckgeschäfte ohne Ende. Allerdings waren die Häuschen entlang der beiden Hauptstraßen wirklich toll.

Natürlich gab es auch eine Kirche in Skagway und ein herrliches kleines Süßigkeitengeschäft mit einer Seifenblasenmaschine vor der Tür.

Dominierend für die Stadt und touristisches Highlight ist die Wite Pass-Bahnlinie, die früher Goldgräber zum Klondyke transportierte. Auch heute noch fährt dort eine Bahn, die jetzt aber Touristen durch die Gegend fährt. Die Fahrt muss nach allen Schilderungen beeindruckend sein.

Auch der kleine Park beschäftigt sich wie alles hier mit der Goldgräberzeit.

Die Umgebung ist übrigens auch fotografierenswert.

Wenn ihr mal nach Skagway fahrt, und keinen gemütlichen macht, gibt es neben der Bahn noch andere Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Alle paar Minuten startet hier ein Hubschrauber, der Besucher zum nahe gelegenen Gletscher flieg, rund um den Ort führen Wanderstrecken oder man fährt mit dem Auto in die nahe gelegene Wüste.

Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com 
Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com 

Bei uns war es wie gesagt beschaulich und so gibt es heute auch nicht so viele Fotos. Wie ihr vielleicht bemerkt habt, habe ich diese etwas anders präsentiert, als sonst. Mich würde interessieren, ob euch das so besser gefällt.

Beim nächsten Mal geht es in den Tracy Arm Fjord. Da gibt es dann auch wieder mehr Fotos.

Warnung! Dieser Beitrag enthält viel zu viele Fotos, aber ich konnte mich nicht entscheiden!

Unser erster Landtag war gespickt mit Naturerlebnissen und etlichen Tiersichtungen. Das fing schon an, bevor wir überhaupt in Juneau ankamen. Mein morgendlicher Ausflug auf dem Balkon wurde begleitet von dem Ausruf: "Ich habe einen Wal gesehen! Ich habe meinen ersten Wal gesehen." Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass der Trottel, der so rumbrüllte ich selber war. Und tatsächlich schwamm neben unserem Schiff ein Buckelwal. Mal wieder vergessend, dass wir auf Deck 7 und damit fast 30 Meter über der Wasserlinie waren, hatte ich den kleinen Begleiter zunächst für einen Delfin gehalten. Dass Delfine mit maximal 4 Metern deutlich kleiner sind als die bis zu 17 Meter langen Buckelwale, verliert man schnell mal aus der Sicht.

Leider musste ich für dieses tolle Foto auf einen anderen Fotografen zurückgreifen.
Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

 

Leider habe ich von der ersten Sichtung keine Fotos. Dennoch war schon die Fahrt bis zum Hafen mit eindrucksvollen Landschaften gespickt, so dass ich wenigstens davon etwas zeigen kann.

Im Hafen angekommen, stand die nächste Tiersichtung auf dem Programm. Im Hafenbecken tummelten sich zwei Seelöwen, die dort Jagd auf die immer wieder springenden Lachse machten. Leider habe ich auch von den Seelöwen keine ordentlichen Fotos machen können.

Nicht meins, da unsere immer wieder abtauchten.
Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

 

Allerdings sind mir vom Hafen und den anwesenden Möwen doch ein paar Fotos gelungen. Gut, der Hafen bewegte sich ja auch nicht.

Vom Hafen aus ging es direkt in die Busse. Denn wir hatten in Juneau das Whale Watching gebucht. Ich gestehe, dass ich meine Probleme damit hatte. Auf der einen Seite die Chance, Wale hautnah zu beobachten, auf der anderen Seite ist mir natürlich bewusst, dass durch massives Whale Watching Wale schon einem Stress ausgesetzt sind. Gott sei dank ist diese Problematik in Alaska wohl angekommen. Zu Walen muss ein Abstand von mindestens 100 Metern gehalten werden. Das scheint auch scharf verfolgt zu werden. Denn näherte sich ein Wal dem Schiff, haute die Kapitänin sofort den Rückwärtsgang rein.

Das Whale Watching startete in einer Bucht in der Nähe. Auf der Fahrt dort hin begegneten wir schon in einiger Entfernung einigen Weißkopf-Seeadlern. Wie wir erfuhren, waren diese hier so häufig, wie andernorts Möwen. So verwunderte es auch nur uns Touris, dass wir kurz nach dem Ablegen auf eine Boje in 3 Meter Abstand passierten, auf der zwei Adler saßen.

Aber auch später noch sollten wir einige der Wappentiere aus der Nähe sehen.

Nun gut, so viel zu den Adlern, auf zu den Walen. Es hat in der Tat etwas von einer Jagd. Mit hoher Geschwindigkeit geht es in die vermuteten Aufenthaltsbereiche der Wale. Da wird dann langsam rumgetuckert und alle halten die Augen nach der Atemgicht eines Wals auf. Dabei hält unsere Kapitänin immer Funkkontakt zu den anderen Booten. Denn alleine sind wir nicht. Plötzlich kommt ein Funkspruch. Irgendwo sind Orcas gesichtet worden. Das ist hier in Juneau eine Rarität. Also hin mit Vollgas. Und tatsächlich schwimmt da eine ganze Familie. Das Gefühl ist unbegreiflich. Ich fühle mich zurückversetzt in meine Kindheit. Denn nur als Kind habe ich diese Aufregung, etwas neues zu entdecken so verspürt.

Und diesmal konnte ich dann auch meine ersten eigenen Walfotos machen, die ich euch jetzt zeigen kann. Es sind ein paar mehr und nicht alle sind technisch gut. Aber es sind meine eigenen.

 

Wir waren mit unserer Walsichtung schon mehr als zufrieden, aber unsere Guides noch nicht, die wollten uns noch einen Buckelwal zeigen. Also ging es zu nächsten Meldung im Eiltempo. Und tatsächlich war da ein Wal zu sehen und zu fotografieren.

Die Perspektive reichte unseren Guides aber noch immer nicht. Es ging weiter zur nächsten Sichtung. Was soll ich sagen, das hat sich noch mal gelohnt.

 

 

Übrigens war unser Wal so freundlich, uns zum Abschied mit der Schwanzflosse – der Fluke zuzuwinken. Durch Abgleich mit einer Datenbank wissen wir dadurch , dass es sich um Smudge handelte. Danke für die tollen Fotos, Smudge.

Jetzt waren unsere Guides zufrieden und wir überglücklich. Damit hieß es wieder: Zurück an Land. Denn wir hatten ja noch was vor. Durch den nördlichsten Regenwald der Welt ging es zum Mendenhall-Gletscher. Der letzten Station unserer Tour. Im Bus wurden wir eindringlich darauf hingewiesen, dass wir keine Lebensmittel oder andere stark riechende Stoffe mitnehmen sollten. Denn es ging nun in Bärengebiet. Und Schwarzbären lassen sich eine herrlich duftende Wurststulle nicht entgehen. Da wir alle diesen Ratschlag befolgten, haben wir keine Schwarzbären gesehen und so muss ich wieder auf Drittbilder zurückgreifen. Aber was soll ich sagen. Ich bin nicht mal so traurig.

Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

 

Aber interessant war der Regenwald auch ohne Bären. Der nördlichste Regenwald entsprach nicht wirklich meinem Klischee von Regenwald. Denn prägend für diesen sind weder Baumgiganten noch Lianen sondern Hängemoos und Nadelhölzer, die aus dem Wald einen verwunschenen Märchenwald machten. Übrigens war das Moos des Regenwaldes knochentrocken, da auch hier eine heftige Dürre herrschte.

Und noch was interessantes gab es zu entdecken. Eine kleine Pflanze erregte meine Aufmerksamkeit. Leider wusste niemand, was das war und so habe ich facebook auf den Kopf gestellt. Eine Anfrage bei den Pilzfreunden Alaskas brachte mich dann au die Spur. Die Amerikaner nennen es wegen der Ähnlichkeit zu einem Tannenzapfen Ground Cone, also Bodenzapfen. Damit ist es ein Sommerwurz-Gewächs.

Leichter zu finden als der Ground Cone waren – der Name sagt es schon – die Findlinge, die der Gletscher in beachtlicher Größe transportiert hat.

Nach einem relativ kurzem Fußweg standen wir dann am Ufer eines Sees, der vom Gletscher gespeist wurde. Auf der anderen Seite lag er übermächtig, der Mendenhall-Gletscher und versorgte den See mit tollen bizarren Eisschollen.

Der Gletscher wirkte beeindruckend. Aber wie ich ja schon erwähnte, verliert man in diesem Land das Gefühl für die Dimensionen. Geschätzt hätte ich die Gletscherwände auf 6 bis 7 Meter Höhe. Dann viel mein Blick auf einen Wasserfall, der auf halber Strecke zwischen uns und dem Gletscher in den See mündete.

Seht ihr die kleinen Punkte am Ufer unterhalb des Wasserfalls. Selbst mit meinem starken Teleobjektiv kann man kaum erkennen, dass das Menschen sind. Erst da merkte ich, wie groß dieser See tatsächlich ist. Also habe ich mal nachgeschlagen. Die Wände des Gletschers sind rund 70 Meter hoch und damit etwa so hoch wie der Aachener Dom.

Auf dem Rückweg vom Gletscher gab es dann wieder Tiere. Am Parkplatz gab es eine Plattform, von der aus man die Sockeye- oder Rotlachse beim Paarungsspiel beobachten konnte. Und auch hier konnte ich wieder gut fotografieren.

Kurz darauf auf dem Parkplatz wurde ich von unserer Fahrerin Alice noch auf ein letztes Tier hingewiesen. Ich muss zugeben, auch wenn das Tier sicher nicht das spektakulärste der Tour war, ist es mein bestes Foto des Tages. Danke, Alice.

Zurück in Juneau hat mich der Tag so überladen, dass ich kein Foto von der Stadt mehr gemacht habe. Vielleicht konnte mich nach soviel Natur diese Hauptstadt Alaskas mit ihren 32.000 Einwohnern und gefühlt ebenso vielen Schmuck-Geschäften nicht mehr beeindrucken. Deshalb gibt es jetzt noch mal Fotos aus der Konserve.

Wenn ihr bis hier gekommen seid, habt ihr meinen bildlastigsten Beitrag der Reise überstanden. Die Menge der Fotos – und ich habe nicht alle gepostet – mag euch vermittelnd, wie beeindruckend dieser Tag für mich war. Beim nächsten mal geht es nach Skagway. Da sind dann aber deutlich weniger Fotos zu sehen.

Weiter geht es mit dem Urlaubsrückblick. Wesentlich an einer Kreuzfahrt ist ja das Schiff. Deshalb möchte ich Euch die Explorer of the Seas heute ausführlicher vorstellen.

Die Explorer aus dem Observatorium fotografiert
Explorer of the Seas im Hafen von Victoria

 

Die Explorer of the Seas gehört zur Flotte der Royal Caribbean mit Sitz in den USA. Diese Flotte besteht aus 26 Kreuzfahrtschiffen. Es gehört zur Voyager-Klasse. Das Schwesterschiff Voyager war bei Indienststellung das größte Passagierschiff der Welt. Mittlerweile laufen bei der Royal Caribbean mit der Freedom- und der Oasis-Klasse zwei Klassen mit noch größeren Schiffen.

Die Explorer ist 310m lang und 50m breit. Über der Wasserlinie befinden sich 15 Stockwerke, wobei die oberen drei Stockwerke der Freizeitgestaltung gewidmet sind.

Vollbesetzt besteht die Mannschaft aus 1180 Mann Besatzung. Sie kann 3.114 Passagiere beherbergen. Bei unserer Reise wurden rund 2000 Passagiere von Stampin'Up! gestellt.

Die Promenade der Explorer
Eine der Promenaden-Skulpturen

Dominiert wird das innere des Schiffes von der Promenade, Die sich über 3 Decks erstreckt. An ihren Enden befinden sich am Bug das Theater und am Heck der dreistöckige Sapphire Dining Room. Rechts und links der Promenade gibt es kleinere Restaurants und Bars, aber auch Geschäfte und die Rezeption des Schiffs. Weitere Bars und Restaurants sind auf die anderen Decks verteilt.

Die Crown'N Kettle-Bar
Der Dinner-Room
Schooners Bar

 

Unterhalb der Promenade befindet sich neben dem zweistöckigen Palace Theatre , und weiterer Gastronomie das obligate Spielcasino.

Eingang zum Spielcasino

Blick ins Casino

Ein weiteres Deck darunter befindet sich im Studio B eine Eisfläche, auf der sich nicht nur Gäste dem kalten Element stellen können, sondern auf der auch Shows aufgeführt werden. Auf Deck 2 befindet sich das Conference Center, dass von Stampin' Up dauerhaft besetzt war. Hier war sozusagen der tägliche Treffpunkt, wo täglich am Glücksrad gedreht wurde und der Vorrat an Süssigkeiten gedeckt wurde. Außerdem gab es hier eine Ideenbörse mit tollen Bastelideen.

Beispielwand zum neuen Katalog
Swaps aus aller Herren Länder

 

Die Decks 6 bis 10 beherbergen in erster Linie Kabinen und kleinere Angebote wie die Bücherei und den Computer-Raum. Jeder der Kabinenflure ist übrigens mit einer Vitrine ausgestattet, die alle Ausstellungen rund um ein Thema zeigen.

Eine der Bord-Vitrinen

Deck 11 beherbergt dann im hinteren Bereich das Selbstbedienungsrestaurant Windjammer. Den Rest des Decks machen eine pool-Landschaft und das Fitness-Center aus.

Einer der Pools
Pool-Landschaft

 

Auch Deck 12 ist der Freizeitgestaltung gewidmet. Hier gibt es das Spa sowie einen Videospiel-Raum. Für die Laufhungrigen gibt es hier auch eine Joggingstrecke.

Auf Deck 13 geht es ebenfalls sportlich zu. Hier gibt es einen Sportplatz eine Minigolfanlage, auf der 9 kleine Golfgrüns eingerichtet sind, eine anspruchsvolle Kletterwand und den Flowrider, einen Surf-Simulator.

Minigolf-Anlage
Surf-Simulator
Surf-Simulato
Surf-Simulator
Golf-Kugelbahn auf Deck 13

 

Die Decks 14 und 15 dienen dann dem Genuss in Form von Gastronomie, der Ruhe in Form von Liegen und der Sammlung in der kleinen Skylight Chapell.

Wir haben übrigens fast ausschließlich im Sapphire Dining Room gegessen. Hier gab es morgens ein Frühstücks-Buffet mit einer kleinen Karte, Mittags gab es dann ein Salatbuffet mit zusätzlicher Lunchkarte und Abends 3-Gänge-Dinner  á la carte.

Die Müsli-Ecke des Frühstücksbuffets
Eier zum Frühstück - in Amerika offenbar unverzichtbar
Für die Gesund-Frühstücker
Herzhaft bis zum Abwinken. Für die kernigen Frühstücker.
Auch für die Leckermäuler gibt es Frühstück
Zum Abendessen gibt es auch mal Hummer.

 

Übrigens hatten wir einen ausgesprochen tollen Service. Roberto und Messel waren ein tolles Team. Messel war recht ruhig, aber immer freundlich und aufmerksam. Immer sorgte er dafür, dass wir genug zu trinken hatten. Von ruhig kann bei Roberto dagegen keine Rede sein. Er sorgte nicht nur für unser essen, sondern auch für unsere Unterhaltung. Dafür hatte er auch immer eine Showeinlage oder einen Zaubertrick parat. Am vorletzten Abend brachte uns die gesamte Service-Mannschaft ein Ständchen.

Der Herr ganz vorne Links, der besonders heftig gestikuliert, ist übrigens unser Renato.

Jetzt habt ihr bis auf die Kabinen alles, was mir wichtig war, vom Schiff gesehen. Dann zeige ich euch jetzt dieses auch noch. Die Kabine hatte übrigens rund 15m² und der Balkon zusätzliche 4m².

Blick aufs Bett
Die Dusche
Das Bad
Die Couch
Fernseher und Schreibtisch
Der Balkon
Blick vom Balkon in den Tracy Arm Fjord

 

Vom Balkon hatte man übrigens immer einen traumhaften Blick. Von hier aus habe ich sowohl meinen ersten, als auch meinen letzten Wal gesehen. Allerdings verliert man von dort leicht das Gefühl für Dimensionen. Immerhin ist man im 7. Stock über dem Wasserspiegel und damit fast dreißig Meter hoch. Das kommt einem aber gar nicht so vor. Und so hält man einen 17m langen Buckelwal schnell mal für einen kleinen Delfin.

Beim nächsten Mal rede ich dann über die Seetage, bevor ich zu unseren Stationen an Land komme.

Freut euch also schon mal.

Auch eure Tuppertante aus Aachen macht ab und an etwas anderes als tuppern. Dann steht häufig unsere Labradoodle-Dame Lotta im Mittelpunkt, die wir vor drei Jahren vom Tierschutzverein Retriever and Friends übernommen haben. Da Lotta das Wasser liebt, fahren wir dann schon mal zum Dog-Diving nach Rommerskirchen. Dort steht meines Wissens nach Deutschlands einzige fest installierte Hundeschwimmanlage. Die Besitzer kümmern sich sehr engagiert um ihre Schützlinge und bringen auch mit viel Geduld auch wasserscheue Hunde behutsam ins Wasser. Lotta muss man aber eher aus dem Wasser raushalten.

Am letzten Wochenende war dort Doodle-Treffen, und wir waren mit dabei. Ich stelle euch gerne mal hier ein paar Bilder ein. Leider sind keine von Lotta dabei. Die Dame springt nämlich nur, wenn ich bei ihr bin.

Nicht jeder Hund springt gerne oben von der Plattform. Viele nutzen ganz gerne die Ausstiegsrampe, um von dort abzuspringen.

Im Zentrum steht natürlich immer der Hund, der soll Spaß haben, und darf deshalb die Rammpe auch gerne benutzen.

Hundespielzeug im Wasser macht natürlich doppelt Spaß.

Nein, der Blick täuscht. ich wollte das Spielzeug nicht klauen.

Nicht jeder Hund springt sofort begeistert von der Rampe. Dann wird es auch schon mal ein vorsichtiges superelegantes Hereingleiten.

Mit der richtigen Motivation denkt der Hund aber bald nicht mehr an die enorme Höhe.

Und schon drei Sprünge später sieht es aus, als ob es nichts einfacheres gibt, als zu springen.

Übrigens gab es auch Spaß außerhalb des Wassers, wie diese beiden Welpen beweisen.

Beim nächsten Mal geht es dann wieder um Tupper

Natürlich ist es meine Aufgabe als Partymanager, mich um die Reklamationen meiner Kunden zu tun. Das mache ich auch sehr gern. Denn schließlich ist die 30jährige Tupperware-Garabtie auf Produktions- und Materialfehler ein wichtiges Verkaufsargument und belegt die Qualität unserer Produkte.

Für diesen Service erwarte ich nichts. Warum auch? Um so mehr habe ich mich gefreut, als mir eine neue Kundin ein Glas Marmelade schenkte, das auch noch toll verziert war.

Auf diesem Wege noch einmal Danke