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Nachdem die letzten beiden Tage doch etwas anstrengend waren, möchte ich euch doch noch die letzten beiden Tage wie versprochen nachliefern.

Vorgestern hieß es also, das Schiff verlassen. Beim morgendlichen Blick aus dem Schiffsbalkon gab es noch ein letztes Stückchen Tierwelt zu beobachten. Möwen hatten auf einem Kran Nester gebaut.

Da wir um acht das Schiff verlassen mussten, unser Flieger aber erst um 15 Uhr flog, haben wir noch eine Bustour durch Seattle gebucht. Hier gab es auch auf den Straßen viel zu sehen. Neben Hasch rauchenden Straßenkehrern, Obdachlosen, Menschen, die einfach die Sonne genossen, konnte ich auch einen Graffiti-Künstler bei der Arbeit fotografieren.

Unser erster Halt war die Starbucks-Zentrale, die dort auch ein "kleines" Kaffee unterhielt. Leider konnten wir dort nichts kaufen, da Starbucks ja mittlerweile auch zum Nestlé-Imperium gehört. Aber zum Ansehen war es schon sehr beeindruckend.

Weiter ging es durch Downtown zum Observatorium, dem höchsten Wolkenkratzer Seattles. Dabei konnten wir noch einen Blick auf das Football- und Baseball-Stadion werfen.

Auch wenn ich nicht schwindelfrei bin und Höhenangst habe, muss ich gestehen, dass das Observatorium höchst beeindruckend war. Die Fahr mit dem Aufzug war so lang, dass uns ein Video vorgespielt wurde, um die Wartezeit zu überbrücken. Dafür war der Ausblick auf den Stadtverkehr, die Spaceneedle, den Hafen und vieles mehr höchst beeindruckend.

Von hier oben konnte ich dann auch endlich ein störungsfreies Foto unserer Explorer of the Seas machen.

Auch Flugzeuge konnte man von dort auf Augenhöhe fotografieren.

Übrigens haben die Amerikaner uns in einem etwas voraus. In allen Städten, die ich dort besucht habe, gab es auf öffentlichen Toiletten auch im Männerbereich einen Wickeltisch. Etwas, das man in Deutschland nur selten antrifft. Und so habe ich auch mal ein Toilettenbild für euch.

Im Anschluss an das Observatorium ging es zum Pike Place market. Da wir diesen schon besucht hatten und dieser auch sehr voll war, haben wir uns diesen ausgespart und sind noch eine kleine lokale Spezialität essen gegangen: den Wildlachs-Burger.

Dann ging es zum Flughafen. Der Sicherheitscheck war diesmal nicht so entspannend wie auf der Einreise. Die Beamten waren so, wie man sich Cops in Amerika vorstellt. Beim Scan wurden dann auch zwei Stellen an meinen Fussfesseln markiert, die sich die Beamten genauer ansehen wollten. Interessant, wie sich zwei Beamte unauffällig so positionierten, dass ich nicht abhauen konnte. Aber da ich ja ein anständiger Kerl bin, gab es auch beim Abtasten nichts zu bemängeln.

Der Flug mit Condor gestaltete sich ähnlich, wie der Hinflug. Wieder wurden uns die gewünschten plätze nicht zur Verfügung gestellt. Ich bin mal gespannt, ob wenigstens die Rückerstattung der Reservierungskosten problemlos ablaufen wird.

Der Flug verlief ereignislos, wenn auch turbulenter wie der Hinflug. Ein Foto habe ich auch machen können.

Obwohl mit Verspätung gestartet, landeten wir fast pünktlich. Dann aber fanden wir keinen Parkplatz – kein Witz. Nach 35 Minuten Parkplatzsuche konnten wir dann endlich aussteigen. Auch wenn die Gepäckabwicklung und der Grenzübergang problemlos lief, verpassten wir dadurch um 3 Minuten unseren Anschlusszug, der uns direkt nach Aachen gebracht hätte. So mussten wir also in Köln auf den Regionalexpress umsteigen. Bei dem Wetter war das nicht wirklich schön, aber auszuhalten.

Am Bahnhof Rothe Erde wartete dann unsere Freundin Anja mit Lotta auf uns. Abgesehen davon, dass unser toller Wachhund so aufgeregt war, dass er an uns vorbei kuckte, als wir keine 3 Meter von ihm entfernt ausstiegen, war die Wiedersehensfreude riesig – hat uns doch vermisst, unser Schmusehund. Hier habe ich noch ein letztes von Anja fotografiertes Bild, auf dem Lotta auf uns wartet.

Auf der Heimfahrt durfte ich dann den Platz hinten bei Lotta einnehmen und so konnte ich endlich noch mal selbst mein Lieblings-Fotomodell fotografieren.

Die Nacht im eigenen Bett tat dann richtig gut, zumal es ja Gott sei Dank doch abkühlte. Heute Morgen haben wir dann der Sonne erst gar keine Chance gegeben und sind schon um sechs Gassi gegangen.

Damit schließe ich mein Reisetagebuch. In den nächsten Tagen werde ich meine 1.200 Bilder sichten und euch in lockerer Folge noch ein paar Infos und Bilder zur Reise geben. Daneben wird es aber wieder deutlich mehr um Tupperware gehen. Vor allem werde ich euch kurzfristig den Termin und das Thema der August-Heimparty bekannt geben und das tolle Programm für den August ausführlich vorstellen. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin so fleißig mitlest, wie in den letzten Tagen.

Wenn euch mein Reisetagebuch gefallen hat, dürft ihr das gerne kommentieren. Und vergesst dann nicht, kräftig bei Sabine zu kaufen, damit ich euch in zwei Jahren mit Bildern und Fotos von Hawaii erfreuen kann.

An dieser Stelle dann auch noch mal einen Riesendank an Stampin'Up und besonders an Sabine, ohne die ich diese tolle Reise nie gemacht hätte.

Am letzten Tag der Kreuzfahrt hatten wir mit Viktoria noch einmal eine richtige Stadt auf dem Plan. Doe Stadt der Gärten präsentierte sich im schönsten Sonnenschein.

Wir haben uns für eine Hop on Hop off-Tour in einem offenen Doppelstock-Bus entschieden. Sehr froh sind wir über die Tatsache, dass wir die Sonnencreme an Bord gelassen haben. Wer weiß, was ihr in dem fremden Land sonst passiert wäre. So können wir sie wieder heil nach hause mitnehmen und wir strahlen statt dessen wie überreife Tomaten.

Ansonsten ist Viktoria eine traumhaft schöne Stadt. Überall blühen Blumen, herrlich angelegte Vorgärten machen dem Beinamen der Stadt alle Ehre. Und die Strände rundum sind wunderschön. In einem Vorort standen mitten in der Stadt zwei Hirsche, die so taten, als sei dies das normalste der Welt.

Da die Zeit etwas knapp ist, zeige ich euch nur ein paar unkommentierte Eindrücke der Stadt.

Nachmittags war dann Kofferpacken angesagt. Gott sei dank habe ich ja Wäsche mitgenommen, die sowieso entsorgt werden mussten. So war genügend Platz in unseren Koffern. Gerade der Riesenkoffer von Tupperware hat sich bewährt. Für das nächste Mal brauchen wir da noch einen 2.

Zum Abschied der Kreuzfahrt gab es dann auch noch mal einen Wal.

Abends gab es noch ein Abschieds-Dessert-Buffet für alle Gäste von Stampin'Up. Bei tausend Mann eine Großveranstaltung. Danach war dann Bettzeit angesagt, weil wir heute schon früh raus mussten. Der Wecker stand heute morgen auf 5:30 Uhr.

Heute gibt es noch eine kleine Besichtigungstour in Seattle. Dann ab zum Flughafen. Morgen Abend sind wir dann wieder in der Heimat. Bei den aktuellen Temperaturen dort würden wir aber lieber hier bleiben.

Apropos Heimat: Hier noch Anjas Urlaubsbilder von Lotta.

Den nächsten Bericht gibt es dann aus Deutschland.

Seetage heißen Seetage, weil es da nichts zu se'en gibt - außer Wasser. Entsprechend habe ich den Tag genutzt, um ein paar Fotos vom Schiff zu machen. Daneben war noch Zeit für ein paar Runden Golf.

Also nutze ich heute mal die Gelegenheit, eich das Schiff vorzustellen. Das so ziemlich erste, was man morgens sieht, ist der Fahrstuhl. Damit man eine zeitliche Orientierung erhält, hat der Boden den Wochentag verinnerlicht.

Frühstück gibt es in zwei Räumen: Im Selbstbedienungsrestaurant und im edleren Dinnersaal. Ratet selbst welcher das ist.

Auch im Dinnersaal gibt es ein kleines aber feine Buffet. Hier ein paar Fotos.

Anscheinend gehört auf jedes Schiff ein Spielcasino. Und schon der Eingang zeigt, worum es hier geht.

Außerdem gibt es an Bord etliche Bars und Kneipen, die jeweils ihren eigenen Charme haben. Hier nur ein Beispiel:

Zum Schluss noch ein paar Einblicke in unsere Kajüte.

Die Servicekräfte haben es sich am Abend übrigens nicht nehmen lassen, für uns zu singen.

Das Video dazu liefere ich nach.

Und als wir zurück ins Zimmer kamen, wartete dort auch ein besonderes Handtuchtier auf uns.

Heute geht es nach Viktoria, der Stadt der Gärten und unserer einzigen kanadischen Station. Da morgen recht früh ausschiffen angesagt ist, muss ich schauen, wann ich euch den Bericht schreibe.

Zum Schluss noch die täglichen Lotta-Bilder.

Irgendwie sieht man ihr den Trennungsschmerz nicht an.

Bis morgen

Gestern war ein Seetag der besonderen Art. Normalerweise muss man zur Unterhaltung das nehmen, was das Schiff hergibt. Denn zu sehen gibt es nur Wasser. Das war gestern ganz anders.

Wir sind in den Tracy Arms Ford gefahren. An drsdem Ende befindet sich ein Gletscher, det das Wasser mit Eisschollen versorgt, die und schon am frühen morgen begegneten. Da es noch dunkel war, ist das Bild verwackelt. Aber ich möchte es euch trotzdem zeigen.

Landschaftlich war der Fjord faszinierend, die glatt geschliffenen Berge aus Granit belegen, mit welchen Kräften der Gletscher hier gewirkt haben muss. Überall fließt Wasser. Es ist einfach traumhaft.

In guter Sichtweite zum Gletscher haben wir halt gemacht. Näher heran konnten wir aus Sicherheitsgründen nicht. Denn immer wieder brach Eis ab. Auch wenn man nur die aufspritzende Gicht sah, war schon das Geräusch des kalbenden Gletschers beeindruckend. Es war wie heftiges Donnergrollen.

Damit wir alle sehen konnten, hat der Kapitän 2 1/2 Piroietten mit dem Riesenschiff in dem schmalen Fjord gedreht.

Auch Tierbegegnungen gab es wieder. Im Fjord direkt am Gletscher schwamm ein Seelöwe und auf der Ausfahrt begegneten wir einem Buckelwal. Der machte allerdings erst seine beeindrickende Show, als wir schon lange vorbei und Fotos kaum noch möglich waren. Können Wale eigentlich lachen?

Beim Lunch gab uns eine Delfinfamilie die Ehre. Nur die erhofften Bären blieben uns verwehrt.

Ab dem Nachmittag kam immer wieder Nebel auf. Das Nebelhorn des Schiffs ist deshalb im Moment unser Begleiter. Fing das so nicht auf der Titanic an?

Gestern abend gab es übrigens Hummer. Fantastisch.

Das obligate Hundefoto zeigt eine glückliche aber müde Lotta. Danke, Anja.

Heute ist noch mal Seetag. Mal sehen, was so los ist.

Gestern ging es nach Skagway, einer historischen Goldgräber-Stadt. Wir wollten uns kein Programm antun, und haben einfach einen Stadtbummel gemacht.

Allerdings ist Stadt eine gewagte Bezeichnung für das Örtchen. Zwei Straßen von vielleicht je einem Kilometer kreuzen sich, dahinter sind dann nur noch Wohnhäuser.

Da die meisten Geschäfte entweder Schmuckgeschäfte oder Andenkenläden sind, braucht es nicht viel, alles zu entdecken.

Eine Spezialität der Stadt scheinen Fudge-Geschäfte zu sein. Dieser wird in drei der Geschäfte handgemacht. Außerdem gab es ein schönes Inuit-Museum und viele Inuit-Handarbeiten.

Bekannt ist die Stadt neben den historischen Gebäuden für ihre historische Bahnlinie.

Der riesige Ventilator an der einen Lok ist übrigens ein Schneepflug. Den haben wir bei sommerlichen 25º nicht gebraucht.

Heute war dann auch die Gelegenheit, die hier überall angebotenen King Crabs zu probieren. Lecker!

Auf dem Schiff gab es übrigens auch wieder ein Handtuchtier, von dem ich diesmal auch ein Foto mit dem Handy gemacht habe.

Da unsere Anja uns neben einem Foto auch ein Video von Lotta geschickt hat, gibt es natürlich auch heute wieder die traditionelle Botschaft aus der Heimat.

Auch Lotta scheint es ganz schön warm zu sein. Aber Gott sei Dank hat Anja Lotta ja einen Pool spendiert.

Heute geht es in den Tracy-Arm-Fjord zur Gletscher-Besichtigung. Mal sehen, ob Titanic-Feeling aufkommt.

Die August-Angebote habe ich euch schon veröffentlicht. Bis Sonntag könnt ihr aber auch noch die Juli-Angebote bei mir bestellen. Gebt mir einfach Bescheid.