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Jetzt ist es also da – des letzte Türchen. Ein ganz besonderer Advent geht für mich damit zu Ende. Denn durch das Schreiben des Kalenders habe ich mich viel intensiver mit der Adventszeit auseinander gesetzt. Es war also auch für mich eine sehr spannende Zeit.

Eine sehr schöne Erinnerung, die fest mit dem Heiligabend verbunden ist, möchte ich aber noch mit euch teilen. Über viele Jahre gab es noch eine weitere Tradition für mich, die ich sehr genossen habe.

Als mein Neffe und später auch meine Nichte klein waren, musste ja ein Beschäftigungsprogramm für den Tag her. Schließlich musste zu Hause ja der Baum geschmückt werden. So bin ich mit den beiden Jahr ein Jahr aus ins Kino gegangen. Diese Tradition haben wir uns auch noch bewahrt, als beide schon volljährig waren. Leider war dann irgendwann Schluss. Trotzdem denke ich gerne an diese Zeit zurück.

Hattet/Habt ihr auch eine Kinder-Beschäftigungs-Tradition?

Viele Filme haben wir gesehen. Ich gebe zu, nicht alle haben mir gefallen. Aber die meisten waren schon schön. Neben Filmen wie "Versprochen ist versprochen" mit Arnold Schwarzenegger erinnere ich mich besonders gerne an zahlreiche Disney-Filme. Gestern liefen ja wieder Disneys Magic Moments. Dabei musste ich feststellen, dass ohne Disney unsere Welt ein wenig ärmer wäre. Deshalb möchte ich hier auch mal danke sagen für wunderschöne Filme, wie

  • Bambi
  • Cap und Capper
  • Toy Story
  • Findet Nemo
  • Schneewittchen und die sieben Zwerge
  • Die Wüste lebt
  • Mary Poppins
  • 101 Dalmatiner
  • Disneys Weihnachtsgeschichte
  • Monster AG
  • Ratatouille
  • Wall:e
  • Robin Hood
  • Bernhard und Bianca
  • Alladin
  • Bärenbrüder
  • Küss den Frosch
  • Die Eiskönigin

Und ganz besonders möchte ich für meine Lieblings-Disneys danken:

Die Schöne und das Biest, Der König der Löwen, Pocahontas und das Dschungelbuch.

Was sind denn Eure Lieblings-Disneys?

Unter allen Kommentatoren verlose ich heute einen 3l-EidgenossenPro.

Ein frohes Fest wünsche ich euch,  und so schließen wir mit
Tiny Tims Worten: "Gott segne jeden von uns."  (Charles Dickens)

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Als ich heute so überlegte, worüber ich wohl heute schreibe, fiel mir spontan dieses Gedicht ein:

Der Traum

Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsherum;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfel schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab´s , was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht ´ ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war´ s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find ich dich?

Da war es just, als rief er mir:
“Du darfst nur artig sein;
dann steh´ ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!

Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt der Traum,
dann bringet dir der Heil´ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum”.

Hoffmann von Fallersleben

Das mir gerade dieses Gedicht einfiel, ist eigentlich recht überraschend, da es eigentlich nicht zu meinen üblichen Weihnachtsgedichten gehört.

Ich gebe zu, dass ich froh bin, dass bald alle Türchen am Kalender geöffnet sind. Denn so langsam gehen mir die Themen aus. Die meisten, der 22 bisherigen Themen sind mir spontan eingefallen, nur wenige waren geplant. Und das war auch gut so, glaube ich. Und während ich das hier si schreibe, fällt mir auch das letzte Thema vor dem heiligen Abend ein.

Eine Sache gehört ebenso zu Weihnachten, wie Baum, Krippe, Weihnachtsgedichte und "Drei Nüsse für Aschenbrödel": Die Plätzchen.

Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

Dass ich diese bisher vergessen habe, liegt sicher daran, dass ich selbst gar nicht so ein Plätzchenfan bin. Aber natürlich werden Plätzchen bei uns gebacken. Zu Sabines Standardrepertoir gehören Spritzgebäck und "Oma-Kekse". Oma-Kekse heißen so, weil sie wohl auf ein altes Familienrezept zurück gehen. Neben diesen Keksen gibt es auch noch immer andere Kekse, die aber variieren.

Auch wenn ich kein Plätzchenliebhaber bin, gehört der herrliche Duft von frischgebackenen Keksen doch auch zu meinem Weihnachten fest dazu. Ein Rezept kann ich euch leider nicht geben. Aber vielleicht liefere ich das ja noch nach. Schließlich wollte ich ja auch an der Weihnachtstagen was schreiben.


Ich stelle gerade Fest, dass ich heute deutlich unstrukturierter geschrieben habe, als die letzten Tage. Ich lasse es aber trotzdem mal so, denn auch Chaos gehört ja irgendwie zu Weihnachten.

Und jetzt lade ich Euch ein, zu verraten, welche Plätzchen denn bei Euch gebacken werden. Oder schreibt einfach über euer persönliches Weihnachtschaos. Unter allen Kommentatoren verlose ich eine Eiskristall 1,0l-Gefrierdose.

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Nach dem die letzten beiden Tage etwas mehr Tiefgang haben, möchte ich mich heute noch mal dem mir so wichtigem Thema essen widmen. Heute geht es mal um Dessert.

Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

Vor ein paar Jahren haben uns Freunde einen gemeinsamen Kochkurs geschenkt. Das Dessert damals war ein Quittengratin. Das hat uns so gut geschmeckt, dass wir es zur Quittensaison immer wieder machen. Dieses Rezept möchte ich euch hier vorstellen. Und natürlich gibt es das Rezept auch zum Download.

Die Auflaufform gibt es übrigens in der 1. Januarwoche zum Supersonderpreis.

Quittengratin

Zutaten:
3 Quitten
½ l Apfelsaft
2 EL Zitronensaft
1 EL brauner Zucker
¼ l Sahne
Salz
Pfeffer

Löffelsieb, UltraPro Auflaufform

1. Die Quitten unter warmen Wasser waschen, um die Haare zu entfernen.
2. Quitten schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in schmale Spalten schneiden.
3. Den Apfelsaft mit dem Zitronensaft und Zucker aufkochen.
4. Die Quitten im Sud 10 Minuten garen bis sie etwa halbweich sind.
5. Mit dem Löffelsieb die Quitten aus dem Sud nehmen und in die UltraPro Auflaufform schichten.
6. Den Sud einkochen lassen, bis ein dicklicher Sirup entsteht. Diesen dann über die Quitten gießen.
7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sahne darüber gießen.
8. Die Auflaufform im vorgeheizten Backofen 20 – 30 Minuten kochen. Die Sahne sollte auch in der Mitte kochen

Dazu passt Vanille- oder Nusseis.

Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

Ein Wahnsinns-Service von Tupperware. Wenn Ihr bis heute Abend bei mir bestellt, kann ich euch am Samstag noch die bestellte Ware liefern. Wenn ihr also noch dringend was braucht, meldet Euch

Nachdem ich gestern mein Jahr Revue habe passieren lassen, passt es heute, Danke zu sagen. Ich möchte dabei die Gelegenheit nutzen, und einen Rundumschlag machen.

Zunächst einmal danke ich allen meinen Kunden. Ohne Euch wäre das Tupperjahr nicht so gelaufen, wie es nun mal gelaufen ist. Ich hatte viel Spaß auf den Partys. Und ebenso möchte ich all denen danken, die mir hier im Blog oder bei facebook folgen, oder mich sogar mit Kommentaren und Likes unterstützt haben.

Ich möchte aber auch Sabines Kunden danken. Auch die Zeit mit euch war wirklich schön. Und natürlich danke ich auch unseren treuen Kunden der itbl.

Ich habe gestern festgestellt, dass es in meinem Leben einige Menschen gibt, die mich geprägt haben. Diesen möchte ich kurz dafür danken, dass ich so bin, wie ich bin. Leider sind einige dieser Menschen nicht mehr unter uns. Ihnen schicke ich einen Gruß nach oben.

Mit freundlicher Genehmigung von pixabay.com

Meinen Lehrern Ruth Markheuser+ und Lydia LeClere. Auch wenn ich nicht ihr bester Schüler war, habe ich sie stets respektiert. Von ihnen habe ich fürs Leben gelernt.

Meinem Ausbilder Jürgen Schmitz+. Einer der großartigsten Menschen, die ich kennengelernt habe. Er hat mir gezeigt, dass man nicht in einem Beruf festhängen muss.

Meinem Fachabi-Lehrer Walter Schulze+. Er war nicht bei allen beliebt. Aber hinter seiner zynischen Schale steckte ein toller Mensch.

Meinem Opa+. Er hat mir gezeigt, dass Alter nicht bedeutet, ein Filou zu sein und das Leben zu genießen.

Meinen Freunden. Hier möchte ich drei besonders herausgreifen. Es sind Freunde, bei denen man weiß, dass sie immer für mich da sein werden, wenn ich sie

pb

brauche. Danke Anja Bieck und Kai Gebhardt. Und  ein ganz besonderer Dank an Hildegard Schmitz für 34 Jahre tiefe Freundschaft, die auch manche Knubbel überstanden hat.

Unserem Hund Lotta, die seit drei Jahren mein Leben bereichert.

Meiner Sabine. Für so vieles.

Allen, die mich im Laufe des Jahres in schweren Zeiten unterstützt haben, die an mich und meine Mutter gedacht haben, für sie gebetet und Kerzen angezündet haben. Ganz besonders möchte ich zwei lieben Kunden danken, die das sogar in Banneux gemacht haben.

Zu guter Letzt ein Riesendank an meine Eltern. Ihr habt mir so viel beigebracht, dass ich das hier nicht aufzählen kann. Für mich die wichtigsten Dinge: Toleranz und Gleichberechtigung. Mein Vater hat schon im Haushalt geholfen, als das sonst noch nicht üblich war. Und beide waren sicher verantwortlich dafür, dass ich keine Berührungsängste vor anderem Aussehen und Kulturen hatte. In diesem Jahr haben sie mir gezeigt, dass Liebe auch nach 60 Jahren groß sein kann. Und das Durchhaltevermögen und der Leistungswille meiner Mutter wird mir hoffentlich immer ein Vorbild sein.

Sicher habe ich viele Vergessen. Deshalb auch danke an alle, die ich vergessen habe.

Einen großen Dank